Bildschirmspiele bei Ludovico

Kein anderes Unterhaltungsmedium polarisiert derzeit so sehr, wie Computer- und Konsolenspiele. Auch wenn schon seit mehreren Jahrzenten auf Bildschirmen gespielt wird, gibt es immer noch viele Sorgen und viel Unsicherheit, wenn es um den Umgang mit digitalen Spielen geht. Gleichzeitig haben sich rund um diese Spiele neue Kulturformen entwickelt. Ludovico sieht sich hier in einer Vermittlerrolle. Wir wollen die Vielfalt an junger Kultur rund um das immer noch neue Medium sichtbar machen und ihr Plattformen bieten. Gleichzeitig wollen wir die Spiele kritisch diskutieren und über ihre positiven und negativen Potenziale informieren.

Bunte Vielfalt

Seit über 25 Jahren beschäftigt sich der Verein Ludovico mit Spielkultur und Spielpädagogik – Bildschirmspiele sind da eine logische Ergänzung. Daher wurde 2012 die Arbeit mit Computer- und Konsolen- und Mobile-Spielen in die Aufgabenbereiche des Ludovico integriert.
Ein zentrales Ziel ist es dabei, gegen pauschale Urteile aufzutreten: digitale Spiele sind weder gut noch schlecht, weder gefährlich noch harmlos. Sie existieren in einer unglaublichen und immer weiter wachsenden Vielfalt und können demnach auch nicht pauschal befürwortet oder abgetan werden. Und dazu wollen wir beitragen: zu einem offenen Diskurs, der der Vielseitigkeit des Mediums gerecht wird und sowohl Gefahren als auch Potenziale nicht aus den Augen verliert und zu einem offenen und wertschätzenden Umgang mit neuen Formen junger Kultur.

Zugang für alle

Das Projekt richtet sich sowohl an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die gerne spielen, als auch an Eltern und PädagogInnen, SozialarbeiterInnen und alle anderen, die sich über die Welt der Bildschirmspiele informieren wollen.
Sie alle sind eingeladen, ins Ludovico zu kommen, um Spiele anzusehen, zu diskutieren, sie zu spielen und zu hinterfragen.